Juniorenfirmen sind Lernfirmen, welche von Auszubildenden, oder wie in unserem Fall von Schülern der Wirtschaftsschule, geleitet und betrieben werden. Die Ausbilder bzw. Lehrer unterstützen die Schüler lediglich in der Funktion eines Beraters. Bei Juniorenfirmen handelt es sich dabei, im Gegensatz zu reinen Übungsfirmen mit fiktiven Geschäften, um real am Markt operierende Unternehmen, die mit echten Produkten und echtem Kapital arbeiten.

 

In Deutschland wurde die erste betriebliche Juniorenfirma in der Zahnradfabrik Friedrichshafen im Jahr 1975 gegründet. Die erste schulische Juniorenfirma entstand 1987 in einer kaufmännischen Schule, der Constantin-Vanotti-Schule in Überlingen. Zwischenzeitlich gibt es zahlreiche weitere betriebliche und schulische Juniorenfirmen, welche im Arbeitskreis der Juniorenfirmen (www.juniorenfirma.de) zusammenarbeiten und gemeinsame Messen organisieren.